AH Schulterband

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Schützen Sie sich als Fussgänger vor Unfällen!

Jeder Mensch, der gehen kann, ist auch Fussgänger und infolge ständig steigender Verkehrsdichte hohen Unfallgefahren ausgesetzt. Gemäss Bundesamt für Strassen ASTRA gab es im Jahr 2018  537 schwer verletzte FussgängerInnen. Davon sind insgesamt 43 Personen gestorben - 10 von ihnen verunglückten auf Fussgängerstreifen, 33 abseits von Fussgängerstreifen. 

Auch mit Fahrrädern und E-Bikes verunfallten 2018 extrem viele Menschen mit schweren Verletzungen, nämlich über 1100 Personen, davon 27 Fahrrad- und 12 E-Bike-FahrerInnen mit Todesfolge.

Jeder Motorfahrzeuglenker kennt gefährliche Situationen: Plötzlich taucht, wie aus dem Nichts, ein Fussgänger, Fahrrad- oder E-Bikefahrer auf; besonders häufig passiert solches in der Dämmerung, bei Dunkelheit und noch häufiger bei zusätzlich nassem Wetter. Leider tragen die meisten Menschen dunkle Kleider, besonders in der kalten Jahreszeit mit langen Nächten; dies auch deshalb, weil der Handel kaum helle Mäntel oder Jacken für Herbst und Winter anbietet. Wenn Motorfahrzeuglenker Fussgänger - oder auch Jogger, E-Bike- und Fahrradfahrer - nicht auf Distanz erkennen können, gelingt es häufig nicht, unfallverhütend zu reagieren. Schrecklich!

Die Folgen schwerer Unfälle mit Verletzten oder gar Toten sind grausam. Nebst den verunfallten Personen leiden Angehörige, Freunde und Arbeitgeber mit. Nach Unfällen mit Todesfolge, aber auch bei Schwerverletzten (meist mit bleibenden Schäden), muss sich das gesamte Umfeld völlig neu organisieren. Zudem durchleben alle an einem Unfall direkt und indirekt Beteiligten schlimme Zeiten - und auch Zeugen bleiben in den allermeisten Fällen für den Rest ihres Lebens traumatisiert. Und wenn zur genauen Klärung eines Unfallhergangs Zeugen fehlen, kann das zu jahrelangen Rechtsstreitigkeiten führen. Unfälle verursachen auch hohe wirtschaftliche Schäden. Lesen Sie dazu Infos für Arbeitgeber.